Aktuelles

Posaunenchor Auftritt

Herzlich willkommen auf unserer neuen Website!

Wir freuen uns, euch unseren neuen Webauftritt präsentieren zu können! Ab sofort findet ihr hier alle wichtigen Termine, Berichte aus unserem Chorleben und Einblicke in unsere musikalische Arbeit.

Egal ob auf dem PC oder unterwegs auf dem Smartphone – mit dem modernen Design bleibt ihr immer auf dem Laufenden. Schaut euch gerne um!

Sommerkonzert der Marien-Bläser

Ich habe den perfekten Digitalen Notenständer selbst gebaut

Als Posaunenchorleiter, der darüber hinaus ein großer Technik-Fan ist, jage ich schon seit vielen Jahren der Frage nach: Wie kann Technik den Instrumentalisten unterstützen?

Beschäftigt man sich als Posaunenchorbläser mit den Noten und dem Notenständer, kommt man als erstes aufs Gewicht. Große schwere Koffer und Taschen müssen da zu Konzerten und Proben getragen werden. Hier sollte die eingesetzte technische Innovation für Abhilfe sorgen.

Als nächstes spielt Beleuchtung eine große Rolle. In den oft dunklen Kirchen hat das Thema Notenständerbeleuchtung in den letzten Jahrzehnten große Bedeutung gewonnen. Auch dieses Problem muss mit der eingesetzten Technik gelöst werden.

Weiter geht‘s mit den Augen. Viele Bläserinnen und Bläser kämpfen mit den verschiedensten Brillen von Lesebrille über Bildschirmbrille bis hin zur Gleitsichtbrille. Auch dieses Problem muss mit der technischen Lösung angegangen werden.

Die Lösung scheint ein Tablet zu sein. Ein großes Tablet, so denken Viele. Und doch will sich „das große Tablet“ als Notenbuchersatz nicht so richtig durchsetzen. Woran das liegt? Zunächst einmal an den Größen und Formaten der Geräte. In der Android-Welt wird das Seitenverhältnis 16:9 für tolle Filmwiedergabe favorisiert. Doch A4-Seiten mit Noten lassen sich damit nicht sonderlich schön anzeigen. Besser ist da dann das iPad mit 12.9 bzw. 13 Zoll im 4:3-Format. Hier will aber der Preis nicht so richtig passen. Das günstigste iPad mit dieser Bildschirmgröße kostet dann schnell über 900,00 €.

Als Posaunenchorbläser liebt man sein Hobby! Aber teuer darf höchstens das Instrument selber sein. Nicht der Notenständer.

Hat man sich zur Lösung mit dem Tablet entschieden, kommt schnell noch ein Fußpedal zum Umblättern der Seiten hinzu. Stellt man sich nun vor, dass alle Bläserinnen und Bläser eines Chores ein Tablet auf dem Notenständer und ein Pedal vor den Füßen haben und alle -eigentlich- zur gleichen Zeit umblättern müssen, wird schnell deutlich, dass auch hierfür die Technik eine geeignete Antwort haben muss! Außerdem werden die Füße für das Klopfen des Rhythmuses gebraucht. Muss im Posaunenchor umgeblättert werden, ist es oft so, dass ein Bläser von zweien, die sich einen Notenständer teilen, aufhört zu spielen, um sich um das Umblättern zu kümmern.

Und nun kommt noch eine klitzekleine eigene Idee mit hinzu: Wäre es nicht klasse, wenn wir für den „Digitalen Notenständer“ ein Gerät nutzen könnten, das wir ohnehin den ganzen Tag bei uns haben und das jede Menge Rechenpower hat? Die Rede ist vom Computer in der Hosentasche. Die Rede ist vom Smartphone.

Das alles zusammen brachte mich auf die Lösung, die ideale Lösung wohlgemerkt:

Die ideale Lösung ist ein großer augenschonender hochauflösender E-Ink-Monitor mit Hintergrundbeleuchtung im Seitenverhältnis 4:3 mit einer Größe von mindestens 16 Zoll. Dieser Monitor ist auf einem notenständerähnlichen Ständer montiert und an ihm kann dann das Smartphone angeschlossen werden. Hierauf läuft eine spezielle Software, die es dem einzelnen Nutzer erlaubt die Größe der angezeigten Noten für seinen Notenständer zu bestimmen, die Noten anderer Bläser auszublenden und Anmerkungen an die Noten zu schreiben.

Gesteuert wird das Umblättern zentral durch den Dirigenten. Idealerweise mit einer Fernbedienung in Form eines Ringes. Mit der Hand und nicht mit den Füßen.

Damit das gut gelingen kann, ist der angezeigte Bereich der Noten in zwei Teile geteilt. Entweder Oben und Unten oder Links und Rechts. Schaltet der Dirigent die Noten weiter, wird nur der halbe Notenbereich ausgetauscht. Auf diese Weise verschwinden nicht plötzlich die Noten, wenn der Dirigent drei Zählzeiten zu früh blättert.

Weil ich leider kein begabter Techniknerd bin, muss ich auf die technischen Innovationen warten, die es braucht, um meine Vision eines perfekten digitalen Notenständers Wirklichkeit werden zu lassen. Aktuell jedoch gibt es hierzulande noch keinen bezahlbaren E-Ink-Monitor in dem gewünschten Format und der gewünschten Größe.

Also gilt es mit der schon existierenden Technik einen Prototypen zu bauen. Man nehme: Anstelle des E-Ink-Monitors im 4:3-Format einen hochauflösenden LCD-Monitor, 16 Zoll, 4K im 16:10-Format. Man füge hinzu: Eine Powerbank, einen Ständer für große Tablets, eine Halterung für Powerbank und Smartphone, ein paar Kabel und ein Pedal zum Umschalten der Seiten.

Als Software-Lösung setze ich GoodNotes ein, dies weil ich keine andere Software kenne, die es dem Nutzer ermöglicht sowohl hochkant als auch quer PDF-Inhalte auf einem externen Monitor auszugeben.

Und TA DA. Schon ist er fertig, der erste „Do it Yourself - Digitale Notenständer“, der richtig Laune macht ihn zu benutzen.

Im Video zeige ich das derzeitige Endergebnis und erkläre die Softwarelösung mit GoodNotes:

Hier noch die Links zu den verwendeten Produkten (Stand: August 2026):

BläserSerenade vor der Marienkirche

Proben der Marien-Bläser starten wieder!

Ab sofort bietet der Posaunenchor der Talstadtgemeinde, die „Marien-Bläser“, wieder wöchentliche Proben an jedem Montag um 18:30 Uhr im Pfarr- und Gemeindehaus (Breite Str. 81) an.

Geprobt wird einfache und mittelschwere Musik für drei- bis vierstimmigen Bläserchor mit Trompete und Posaune. Auch Holzbläser – wie Klarinette oder Fagott – sind herzlich willkommen!

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie war das Wirken des Chores unterbrochen worden. Die Leitung hat Chorleiter Felix Meirich übernommen.

Vorher gab es regelmäßige Auftritte in Konzerten und Gottesdiensten, wobei die sommerlichen, gut besuchten BläserSerenaden vor der Marienkirche mit über 20 Bläserinnen und Bläsern jährliche Höhepunkte waren. Zu den jetzt wieder stattfindenden Proben sind Anfänger genauso eingeladen wie Fortgeschrittene.

Nähere Auskünfte erhalten Sie auch im Pfarramt der Talstadtgemeinde unter 03471 353613.

Vergangene Berichte und Auftritte im Archiv stöbern

Suchen Sie nach älteren Berichten, Konzertrückblicken oder Fotos vergangener Auftritte? In unserem neu eingerichteten Archiv finden Sie zahlreiche bisherige Beiträge unseres Chores übersichtlich aufbereitet.

Zum Archiv →

Wir über uns

Die Marien-Bläser Ensemble

Wir sind der Posaunenchor der Evangelischen Talstadtgemeinde Bernburg – auch bekannt als die Marien-Bläser. Musik verbindet uns: Egal ob festliche Bläsermusik in Gottesdiensten, traditionelle Choral-Bearbeitungen, sommerliche Serenaden oder moderne Stücke.

Unser Ensemble besteht aus engagierten Musikerinnen und Musikern unterschiedlichen Alters. Bei uns zählt die Freude am gemeinsamen Klang, das Miteinander und das musikalische Gestalten des Gemeindelebens in Bernburg.

Ob Blechblasinstrumente wie Trompete, Flügelhorn, Posaune, Euphonium und Tuba oder ergänzende Holzbläser – jede Stimme bereichert unseren Chor.

Anfänge im Januar 2000

Die ersten Töne

Im Januar 2000 fingen zwei kleine Jungen an, Trompete und Baritonhorn zu spielen. Kaum konnten sie einige Töne blasen, hatten sie auch schon die ersten Auftritte.

Ein kleiner Posaunenchor

Ein kleiner Posaunenchor entsteht

Es dauerte nicht lange, da probierte sich auch ihre Mutter an der Trompete. Nun waren wir schon ein klitzekleiner Posaunenchor, der an den „großen“ Veranstaltungen der anderen Chöre und an den Freizeiten teilnahm.

Familienensemble

Die ganze Familie macht mit

Ganz klar, dass das auch dem Rest der Familie viel Freude bereitete und so fingen schließlich Vater und dritter Sohn (gerade erst 7) ebenfalls an, ein Instrument zu erlernen. Zunächst noch bei den Jungbläsern, aber bald schon mit im richtigen Posaunenchor.

Chorpartnerschaft Kleinpaschleben

Erste große Projekte

Unser Chorleiter hatte ganz schön zu tun, uns stets zu motivieren und uns mit zuerst leichten – aber schönen Stückchen – immer weiter voranzutreiben. Lange pflegten wir eine „Chorpartnerschaft“ mit dem evangelischen Posaunenchor Kleinpaschleben und konnten uns so gemeinsam auch an die ersten größeren Projekte wagen.

Auftritt mit über 20 Bläsern

Chorpartnerschaft

Lange verstärkten wir den Posaunenchor Beesenlaublingen, zu dem viele Jahre lang immer mehr Bläser hinzustießen. So waren es zeitweise über 21 Bläserinnen und Bläser aus verschiedensten Regionen und Landeskirchen.

Abendmusiken in Bernburg-Dröbel

Einsätze in Bernburg-Dröbel

Im Jahr 2014 engagierten wir uns gemeinsam mit dem Posaunenchor Beesenlaublingen in Bernburg-Dröbel. Hier spielten wir neben unseren sonstigen Einsätzen sechs Abendmusiken und eine einstündige Posaunenmusik.

Jungbläserausbildung

Neustart & Nachwuchs

Dank neuem Chorleiter finden seit 2015 wieder wöchentliche Proben statt. Mitte des Jahres begann auch wieder ein erster Jungbläser seine Ausbildung an der Posaune.

Abendmusiken in Bernburg-Dröbel

Über 20 Bläserinnen und Bläser

Seither schlossen sich dem Chor immer mehr Mitglieder an, sodass der Chor zeitweise über 20 Musikerinnen und Musiker zählte.

Jungbläserausbildung

Erste Schritte nach der Pandemie

Wie so viele Gruppen und Kreise, hat auch im Posaunenchor die Corona-Pandemie, mit ihren vielen Unsicherheiten, ihre Spuren hinterlassen. Viele Monate war gar keine Probe möglich, war es sehr erschwert, die Gruppe zusammenzuhalten. Heute, im Jahr 2023, zählt der Chor nur noch 10 Musikerinnen und Musiker. Die Stimmen sind deutlich dünner besetzt, Krankheiten oder Terminschwierigkeiten deutlich schwerer aufzufangen. Dank der Unterstützung zahlreicher befreundeter Bläserinnen und Bläser vieler anderer Posaunenchöre konnte die großartige BläserSerenade zu Beginn der Sommerferien jedoch trotzdem stattfinden.

Abendmusiken in Bernburg-Dröbel

Nur noch 6 Musikerinnen und Musiker

Während langer Krankheit unseres Chorleiters fanden wir wieder Unterschlupf im Posaunenchor Beesenlaublingen und nahmen an dessen Proben und Termine teil. Nun 2025 starteten wir mit 7 tapferen Musikerinnen und Musiker wieder eigene Proben und spielten auch schon wieder in Gottesdiensten. Heute zählt der Chor 6 Mitglieder.

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